Unschöne Begegnungen

Zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 26. November 2014

Das zweite Mal, dass mich die Frau eines Stadtrates persönlich und sehr emotional sowie völlig unsachlich in meiner Funktion als Sprecherin der Bürgerinitiative (BI) angreift. Die erste Auseinandersetzung fand ich schon unwürdig, habe mich dennoch gegen eine Darstellung auf unserer Seite entschieden.
Heute nun ein weiterer, persönlicher Angriff der Ehefrau eines anderen Stadtrats und zwar lautstark im ALDI. Das erste Mal fand der wortreiche Angriff direkt vor dem Kurhaus von einer Stadtratgemahlin direkt nach der Gemeinderatssitzung am 10.11.2014 statt. Sie war der Ansicht, es sei "dekadent, über den Standort eines Spielplatzes zu diskutieren". Gut, dass ich Zeugen für diese Auftritte habe.

Jetzt wird der BI Unsachlichkeit vorgeworfen.

Heute im ALDI wurde von einer Stadtratsgemahlin bemängelt, wir würden mit den Stadträten unfair umgehen. Wieso das, fragte ich?

Dann kam folgende Erklärung: - völlig losgelöst von dem Zusammenhang mit den Stadträten -, dass "jemand vor dem Bahnhof regelrecht "genötigt" worden sei, zu unterschreiben, obwohl er gesagt habe, dass er in Köln wohne!"

Wir haben nie jemanden genötigt. Alle Unterschriften erfolgten auf freiwilliger Basis und sehr, sehr viele Auswärtige, die regelmäßig im Kurpark auf den Spielplatz kommen und den Kurpark in seiner ganzen Schönheit genießen oder hier seit Jahren in Kur/Urlaub machen waren stinkesauer, dass sie NICHT unterschreiben durften. Sie wollen den Kurpark ebenso erhalten, wie er jetzt ist! Wir selbst haben nur die Unterschriften gezählt, die eindeutig von Personen stammen, die hier in Bad Krozingen wahlberechtigt sind. Deshalb wäre es unsinnig gewesen, Auswärtige zur Unterschrift zu "nötigen". Und der Bürgermeister sowie einige Stadträte haben ja in der Sitzung des Gemeinderates am 11. November selbst von "4300" Unterschriften gesprochen. Diese stattliche Anzahl an Unterschriften wird demnach auch von offizieller Seite nicht in Abrede gestellt.

Ich hätte gerne auf sachlicher Ebene mit ihr diskutiert. Ging leider - wie auch im 1. Fall vor dem Kurhaus - überhaupt nicht.
Damals habe ich mich dann zurück gezogen, zwei Herren haben weiter mit ihr "diskutiert", ohne, dass Ruhe einkehrte. Da gehe ich lieber. Das ist für mich schlichtweg verlorene Zeit und falsch eingesetzte Energie!

Ich wundere mich ehrlich gesagt darüber, dass diese beiden Frauen von Stadträten sich in der Öffentlichkeit so emotional und feindlich gegen mich persönlich und die BI stellen. Wir haben unterschiedliche Standpunkte, okay! Aber kann man darüber nicht sachlich diskutieren, anstatt irgendeinen Vorwurf in den Raum zu stellen und dann wegzurennen?

Auf meine Bitte, doch da zu bleiben, damit man sachlich darüber reden könne, kam dann nur: "nein, mit Ihnen diskutiere ich nicht, mein Mann ist der Stadtrat XXX !" Ist ja in Ordnung, wenn man anderer Meinung ist, aber man sollte deshalb keine persönlichen Angriffe auf die Andersdenkenden richten.

Ich jedenfalls, bin immer offen für eine Auseinandersetzung auf sachlicher Ebene!

Traurig und unwürdig finde ich das Ganze!
 

Kommentare   

#1 R.Thiel 2014-12-10 14:42
Hallo,

im Aldi!! Haha,da hat die Frau vom Stadtrat den richtigen Ort gewählt! Ein Billig Superkarkt!!
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